Ineffizienzen beseitigen – Unternehmenswert steigern

Unternehmenswert steigern

Gerade Unternehmen in einer schwierigen Phase, die kurz vor der Insolvenz stehen, sind gezwungen zu handeln. Ein konstantes und sorgfältiges Controlling der Unternehmenszahlen durch die Verantwortlichen ist hierbei ein wichtiger Schritt um gegenzusteuern. Abhilfe kann hierbei ein Liquiditätsplan schaffen, den man wochen-, wenn nicht sogar tagesgenau im Blick hat. Gerade vorinsolvenzliche Optimierungsmaßnahmen in Bezug auf die Eliminierung von Verschwendungen, haben insofern Sinn, dass Sie beispielsweise durch Bestandsänderung ihre Liquidität verbessern können.

Auf das Prinzip der Lean-Production, welches heutzutage ein gängiger Begriff für jeden Unternehmer darstellt, werden wir nachfolgend genauer eingehen. Primär wird der Ansatz der Lean-Production von Menschen, die um Erklärung gebeten werden, mit „Verschwendung eliminieren“ definiert. Dies ist grundlegend zwar richtig, die gängige Erklärung führt jedoch auf das Produktionssystem von Toyota zurück. Das sogenannte 3M-Modell, dessen Sinn und Zweck die Produktionskosten senken und Durchlaufzeiten zu verkürzen, ist.

Was genau ist das 3M-Modell von Toyota?

Das klassische Lean-Production Modell wurde hierbei aufgebrochen und um weitere Parameter, die das Produktionssystem von Toyota umfassen, erweitert. Im Speziellen ist hier die Rede von Mura, Muri und Muda, die drei Arten von Verschwendungen darstellen.

Mura ist der japanische Begriff für Unausgeglichenheit und illustriert die ausbalancierte Leistungserbringung und die aufeinander abgestimmten Prozesse.

Muri ist der japanische Begriff für Überbeanspruchung, als resultierendes Risiko, wenn man zu viel Muda eliminiert ohne auch die Unausgeglichenheit (Mura) zu minimieren.

Muda ist der japanische Begriff für Verschwendung und stellt den zentralen Gedanken des Lean-Management dar: Die Identifikation von Verschwendungen und ihre Eliminierung. Typischerweise wird in der Lean-Production die Verschwendung in sieben Arten kategorisiert. Und zwar die Verschwendung durch Transport, Bestände, Bewegung, Wartezeit, Überproduktion, Prozesse und Produktfehler.

Für produzierende Unternehmen ist das Erkennen dieser Verschwendungsfaktoren die Grundvoraussetzung für deren Eliminierung bzw. Reduzierung. Zudem besteht eine starke Korrelation der einzelnen Faktoren zur Gesamtheit, so dass die Fokussierung auf Minderungsmaßnahmen von Muda unter Vernachlässigung von Mura in Folge zu extra Muri und daher zu einer neuen Art der Verschwendung führen kann.

Um diese komplexe Darstellung zu vereinfachen, verschafft uns ein prägnantes Beispiel Abhilfe:

Der Kundenwunsch variiert zwischen 10 und 20 Produkten pro Tag. Um diese Ausgeglichenheit zu kompensieren, wurden Bestände (einer der 7 Verschwendungen) genutzt, so dass der Mitarbeiter jeden Tag 15 Produkte produzieren muss. Wenn man die Bestände (Muda) eliminiert, ohne die Unausgeglichenheit (Mura) zu eliminieren, muss der Mitarbeiter manchmal 10 und manchmal 20 Produkte produzieren. Es ist möglich, dass 20 Produkte für eine Person oder eine Maschine eigentlich zu viel ist, wodurch die Person oder Maschine überbelastet wird und Fehler macht.

Das Resümee aus dieser Veranschaulichung ist eine wichtige Erkenntnis für jegliche Verbesserungsmaßnahmen, die man in seinem Unternehmen tätigt.

Stellen Sie zunächst sicher, dass ihre Mura eliminiert bzw. optimiert wurde und Sie sich auf einem vorhersehbaren Level befinden. Danach ist der Grundstein gelegt, um die Überbeanspruchung zu kompensieren bzw. ebenfalls zu eliminieren. Folgt man dieser Route strikt, so besteht letztendlich die Möglichkeit Verschwendungen, die prozentual den größten Anteil einnehmen, innerhalb des Systems zu eliminieren.

Nun kristallisiert sich eine durchaus legitime Frage heraus: Worin besteht der primäre Vorteil der Verschwendungseliminierung für mein Unternehmen?

Jegliche Optimierungsmaßnahmen, die man durch die Eliminierung der 3M‘s erzielen kann, wirken sich letztendlich positiv auf die Unternehmensbewertung aus, so dass sich eine tägliche konsequent durchgeführte Optimierung auf pro-aktiver Mitarbeiterebene in jeder Hinsicht lohnt.

Überaus wichtig ist, dass alle Maßnahmen zur Bewertungen oder Verbesserungen des eigenen Produktes bzw. der eigenen Leistungserstellung wohl durchdacht werden müssen, inwieweit Muda, Mura und Muri beachtet und reduziert werden können.

Das Team von uns kann hierbei eine prädestinierte Rolle spielen und Ihnen tatkräftig zu Seite stehen.

Als kompetenter Partner in Themen rund um M&A-Projekte wissen wir genau, welche vorinsolvenzlichen Maßnahmen getätigt werden müssen, um das Maximum für Ihr Unternehmen erzielen zu können. Sprechen Sie uns einfach an. Unser Team besteht aus einem weltweiten Netzwerk an M&A Experten und berät Sie umfassend und kompetent in allen Fragen der Unternehmensbewertung und dessen Einflussfaktoren.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage

Benötigen Sie Hilfe?

Gerne stehen wir sofort telefonisch zur Verfügung …

Wir waren sehr zufrieden mit dem Ansatz der vom „Team von starkpartners“ in unserem Fall vorgeschlagen und umgesetzt wurde. Die Branchenexperten von starkpartners waren für den Erfolg und die komplexe Umsetzung entscheidend.

** Manfred Krimpmann
Founder & CEO, alphatec GmbH