Private Equity Investoren müssen verstärkt zur operativen Wertsteigerung in den Portfoliounternehmen beitragen

Private Equity

Private Equity (PE) Investoren haben sich bisher oft auf den Multiple- oder Leverage-Effekt verlassen. Nur in Zeiten der Digitalisierung, Industrie 4.0 und dem Internet of Things (IoT) wird zur Wertsteigerung der Portofoliounternehmen ein operativerer Ansatz von den Finanzinvestoren gefordert.

Das sich nicht alle PE-Häuser dieser Entwicklung verschreiben bzw. diese gar schon erkannt haben, fällt zusehends auf. Der zukünftige Erfolg der Portfoliounternehmen kann entscheidend durch einen operativeren Ansatz der Finanzinvestoren positiv beeinflusst werden.

Das Model der 90er-Jahre ist nicht mehr zeitgemäß und die tragende Säule -der Leverage-Effekt- nimmt mit hohen Kaufpreis-Multiples ab. Dieser Wertbeitrag machte früher an die 60% der operativen Wertsteigerung der Portfoliounternehmen aus. Da jedoch die Kaufpreise und Multiples entsprechend angestiegen sind, verlieren auch die zusätzlichen Markteffekte weiter an Bedeutung.

Somit wird von den PE-Häusern eine höhere operative Eigeninitiative abverlangt, denn der Druck Wertsteigerungspotentiale bei den Portfoliounternehmen zu heben, nimmt zu.

Es gibt primär drei verschiedene Ansätze, in personeller Hinsicht, um die operative Wertsteigerung zu ermöglichen. Entweder hat der Investor eine eigens dafür ausgerichtete Gesellschaft oder eigene Portfolioteams übernehmen diese Aufgaben. Andere PE-Investoren greifen auf Senior-Advisor zurück. Dies sind meist gestandene Unternehmer Persönlichkeiten, die über Branchen und Umsetzungs-Know-how verfügen. Der dritte Ansatz involviert externe Beraterteams, welche nur für spezifische Projekte eingesetzt werden.

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