In turbulenten Zeiten wie diesen stehen auch weiterhin zahlreiche externe Unternehmensübernahmen an. Jährlich so schätzt man sind es mindestens rund 15.000 Unternehmen, wo die Problematik der Unternehmensnachfolge extern gelöst werden muss.  

Die Umsetzung der Unternehmensnachfolge stellt für den Großteil der Unternehmer eine große Hürde dar, da das eigene Unternehmen nur die beste Lösung für die Nachfolge erhalten soll. Hierzu bedarf es jedoch einer ausgefeilten Vorbereitung und Durchführung des Übergabeprozesses. Die Zeit einer solchen Unternehmensnachfolge wird oftmals unterschätzt, denn der Unternehmer wird nicht so schnell aussteigen können wie erwartet. Der neue Nachfolger wird den Unternehmer sicherlich für mindestens weitere 1-2 Jahre an das Unternehmen binden um den Übergang abzusichern. Ebenso sind steuerliche Fristen mit dem eigenen Steuerberater frühzeitig zu thematisieren. 

Viele Bausteine bilden später das Fundament für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge. Einer dieser Bausteine umfasst die fortwährende Investitionsbereitschaft, um den technologischen Anschluss nicht zu verlieren sowie das organische Wachstum weiter voran zu treiben. Dies muss unter Abwägung der Interessen geschehen, da ggfs. der Return on Investment zeitlich gesehen erst viel später eintritt und es dadurch sein kann, dass der Unternehmer gar nicht mehr im Unternehmen ist. Auf der anderen Seite kann sich ein zu hoher Investitionsstau negativ auf den Kaufpreis auswirken. Des Weiteren gilt es auch die Finanzplanung für die Folgejahre sehr gut stehen zu haben, so dass keine großen Korrekturen erfolgen müssen. Letztere bildet auch die Basis für die Wachstumsstory durch den neuen Investor und kann dazu führen, dass ein höherer Kaufpreis erzielt werden kann. 

Ein weiteres Element für eine reibungslose und zielführende Umsetzung der eigenen Unternehmensnachfolge betrifft den Unternehmer selbst. Wie kann die Abhängigkeit des Unternehmens von dem eigenen Unternehmer stückweise immer weiter gelöst werden. Dies trägt auch zur Risikominimierung bei und hat somit eine positive Wirkung auf den zu erzielenden Transaktionswert. Der Eigentümer muss sich lösen können und dies verlangt sehr viel von dem Unternehmer. Es gilt also alsbald eine zweite Führungsebene aufzubauen und die Aufgaben des bisherigen Eigentümers auf mehrere Schultern zu verteilen. Das Vertrauen in die anderen Personen auf der zweiten Ebene muss hierfür vorhanden sein. Ein Unternehmen mit einer zu hohen Abhängigkeit vom Eigentümer wird bei der Regelung der externen Unternehmensnachfolge auch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Hierzu zählen natürlich auch die Eigentümer spezifischen Aufwendungen um das Betriebsergebnis zu senken, was wiederum die Bewertungsbasis nach unten reißt. Welche nicht betriebsnotwendigen Vermögenswerte schlummern in Ihrer Bilanz? 

Eine gute Vorbereitung ist die Hälfte einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge! Zögern Sie nicht und schaffen Sie jetzt schon die Voraussetzungen für die baldige Unternehmensübergabe. Hierzu sollten Sie sich sehr zeitnah mit der Selektion eines spezifischen M&A-Beraters befassen. Im Austausch wird die Thematik der Unternehmensbewertung, der Wachstumspotentiale sowie der Umsetzung des M&A-Prozesses genauer besprochen, so dass Sie auch den passenden externen Unternehmensnachfolger finden können.

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