INTEGRIERTE FINANZPLANUNG 

Basis für erfolgreiche Vorgehensweisen

 

Ein individuelles Liquiditäts-Cockpit bringt Sie auf die sichere Seite, um gute Entscheidungen treffen zu können

Unsere langjährigen Erfahrungen zeigen, dass fast jedes Unternehmen ganz eigene Werkzeuge und Prozesse entwickelt hat, um eine rollierende Geschäfts- und Finanzplanung zu erstellen. Darüber hinaus ist festzustellen, dass der Grad an Professionalität und Aussagekraft solcher Unterlagen sehr heterogen ausgeprägt ist. Während einige Unternehmen mit einer hohen Controlling-Detailtiefe eine relativ genaue Übersicht hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit, Liquidität und Verbindlichkeiten haben, fahren erschreckend viele Unternehmen noch immer “blind” durch so manche Gefahrensituation. Dementsprechend ernüchternd sind die Ergebnisse aus Abstimmungen mit Banken, Beratern und eventuell frustrierten Gläubigern.

01

DEFINITION

Legaldefinition

Nach der Legaldefinition des § 17 Absatz 2 Satz 1 InsO ist ein Schuldner zahlungsunfähig, wenn er nicht in der Lage ist, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Zahlungsunfähigkeit ist dabei in der Regel anzunehmen, wenn der Schuldner seine Zahlungen eingestellt hat und/oder der Deckungsgrad der fälligen und eingeforderten Verbindlichkeiten weniger als 90% beträgt (BGH, Urteil vom 24.05.2005 – IX ZR 123/04 – ZinsO 2005, 807 ff).  Dies gilt unabhängig von der Rechtsform des operierenden Unternehmens und hat schuldrechtlich auf den Inhaber/Geschäftsführer beim Einzelunternehmen oder den (Gesellschafter-) Geschäftsführer der Personen- oder Kapitalgesellschaft durchschlagende Wirkung.

02

DECKUNGSGRAD

 

Mit anderen Worten: ist oben genannte Anforderung an den Deckungsgrad der zeitnah liquidierbaren Aktiva gegenüber den fälligen Passiva untererfüllt, liegt ein Insolvenzgrund vor, der im Gegensatz zum bilanziellen Insolvenzgrund  bei Kapitalgesellschaften nicht durch eine positive Fortführungsprognose geheilt werden kann, sondern nur durch Wiederherstellung der Deckung der Zahlungsfähigkeit zu mindestens 90%.

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LIQUIDITÄT

 

Speziell zum Zwecke der Finanzplanung und -kontrolle bereitgestellte Controlling-Tools, oft als Teil der Finanzbuchhaltungsprogramme, sind nicht nur teuer, sondern auch den Bedürfnissen mittelständischer Gewerbeunternehmen nur bedingt angepasst. Häufig spiegeln Sie wegen des periodischen Buchungslaufes in vielen Unternehmen auch nur eine mehr oder minder nahe Vergangenheit und nicht den aktuellen Betrachtungsstichtag wider.

04

DATENBASIS

Mit der richtigen Strategie zum Erfolg

Datenbasis hierfür sind die täglich verfügbaren, ausgelösten Bestellungen, Ein-/Ausgangsrechnungen, Dauerschuldverhältnisse und Beleginformationen aus Ihrem Unternehmen. Deren lückenlose Erfassung ist von herausragender Bedeutung für sämtliche Aussagen zur Liquiditätssituation und macht bei kleineren Betrieben bei disziplinierter täglicher Eintragung nicht einmal viel Aufwand. Für größere Betriebe bietet sich eine direkte softwareseitige Anbindung an das jeweilige ERP- oder Buchhaltungssystem an. 

 
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